Nach Angaben der Bundesnotarkammer besteht großer Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs für den Beruf Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r. Um dem derzeitigen Mangel entgegenzuwirken, ist ein Gremium – die sog. Task-Force-Arbeitsgruppe der Bundesnotarkammer – eingerichtet worden.Durch einen bundesweiten Erfahrungsaustausch unter Rechtsanwälten und Notaren sollen Maßnahmen entwickelt werden, um das Berufsbild zunächst wieder bekannter zu machen. Ziel ist die Behebung des Mangels an qualifizierten Berufsanfängern und erfahrenen Fachkräften für Kanzleien und Notariate.

Befangenheit = Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters

Wegen Besorgnis der Befangenheit findet eine Ablehnung statt, wenn ein Grund vorgebracht wird, der geeignet ist, Misstrauen gegen die Unparteilichkeit eines Richters zu rechtfertigen. Die Vorschrift ist ein fachgesetzlicher Ausdruck der verfassungsrechtlichen Prinzipien des gesetzlichen Richters und der Unabhängigkeit der Gerichte.

Grundsatz der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht

Die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht gehört als unverzichtbare Bedingung der anwaltlichen Berufsausübung zu den anwaltlichen Grundpflichten. Diese rechtsstaatlich garantierte Funktion der Verschwiegenheit stellt die Basis des Vertrauensverhältnisses zwischen Anwalt und Mandant dar. Mit diesem Schutz zur Wahrung seiner Rechte kann sich der Mandant seinem Anwalt vollständig anvertrauen.

Arbeitsunfähigkeit bedeutet nicht Handlungsunfähigkeit – Zur Eigenverantwortung des Anwalts

Der BGH hat in seiner Entscheidung (BGH v. 22.10.2014, XII ZB 257/14) klargestellt, dass ein Rechtsanwalt auch bei einer unvorhergesehenen Erkrankung alle ihm dann noch möglichen und zumutbaren Maßnahmen zur Wahrung der Frist ergreifen muss. Der Anwalt hat neben dem ärztlichen Attest zudem glaubhaft darzulegen, warum er gehindert war, eine Fristverlängerung zu

Das anwaltliche Berufsrecht

Nach der Bastille-Entscheidung hat das anwaltliche Berufsrecht auch eine Lockerung des Werbeverbots erfahren. Wir haben hier darüber berichtet.

Mittlerweile sind die Varianten der werblichen Präsentationen im Rechtsdienstleistungsbereich in klaren Grenzen vorhanden. Die Bundesrechtsanwaltsordnung BRAO dient als Wegweiser.

Die digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien halten Einzug in Unternehmen und Behörden und sind außerdem eng mit unserem privaten Miteinander verknüpft.

Bastille-Entscheidungen verändern das anwaltliche Berufsrecht

Im Jahr 1987 hat das Bundesverfassungsgericht mit den sogenannten Bastille-Entscheidungen die wohl wichtigsten Beschlüsse für die Rechtsanwaltschaft getroffen. Denn in Folge dieser Entscheidung setzte ein grundlegender Wandel sowohl im anwaltlichen Berufsrecht als auch beim anwaltlichen Selbstverständnis ein.

Fachanwälte müssen besondere Voraussetzungen erfüllen, um die Bezeichnung „Fachanwalt“ führen zu dürfen. Dazu gehören insbesondere verpflichtende Fortbildungen. Nach der Fachanwaltsordnung (FAO) muss ein Fachanwalt an einer mindestens zehnstündigen fachspezifischen Fortbildung pro Jahr teilnehmen.

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