Seit Sommer 2014 absolviert Patricia Pollok ihr erstes Ausbildungsjahr für die dreijährige Berufsausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Sie wird im Team der Rechtsanwälte in der Bürogemeinschaft Advobaten und im Notariat von Martina Kunze in Bad Vilbel und Frankfurt ausgebildet.

Was macht die/der Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte?

Die Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte hat gemeinsam mit den weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern  den ersten Kontakt mit Mandanten. Sie muss auch in stressigen Situationen einen klaren Kopf behalten, sprachlich gewandt sein und gute Umgangsformen beherrschen. Neben dem Führen von Akten und dem Verwalten der Termine verfasst sie teils nach Vorgaben, teils selbstständig Schriftstücke, erledigt die Korrespondenzen und erstellt Rechnungen. Für diese Aufgaben ist der sichere Umgang mit der deutschen Sprache in Wort und Schrift unerlässlich.

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Eine höhere Lebenserwartung, längere Urlaubs- und geringere Arbeitszeiten schaffen die Voraussetzungen dafür, dass wir unsere Freizeit in vollen Zügen genießen könnten. Tatsächlich sieht es meist etwas anders aus.

Kurz vorgestellt: juristischer Vorbereitungsdienst

Die Juristenausbildung in Deutschland besteht aus dem Studium an einer rechtswissenschaftlichen Fakultät und dem juristischen Vorbereitungsdienst, dem Referendariat. Nach der erfolgreichen Absolvierung der ersten juristischen Staatsprüfung (Staatsexamen) ist der Zugang zum Referendariat eröffnet. Das Referendariat ist der praktische Teil der Juristenausbildung in Deutschland. Nach Beendigung der Referendarausbildung folgt die zweite juristische Staatsprüfung, mit deren erfolgreichem Abschluss der Zugang zur Tätigkeit als Rechtsanwalt, die Befähigung zum Richteramt, die Laufbahn zum Beamten für den höheren Verwaltungsdienst oder der Weg für weitere juristische Tätigkeiten möglich ist.

Im Rahmen des 5. Frankfurter Anwaltsforums am 8. 4. 2016 veranstaltet der Frankfurter Anwaltsverein zum ersten Mal eine Stellenbörse für Nachwuchsjuristen, Studierende, Referendare und Assessoren. Die Stellenbörse bietet Gelegenheit für Gespräche über berufliche Chancen, Wege in den Anwaltsberuf und die wirtschaftliche Sicherung.

Industrie 4.0 und der Umgang mit der vernetzten Welt

Die Landesfachkommission Mittelstand des Wirtschaftsrats Hessen hatte zu einer Veranstaltung zum Thema Industrie 4.0 eingeladen.

Rechtsanwälte können keine Löschung von rufschädigenden Einträgen in Bewertungsportalen erhalten. Das entschied der EGMR mit Urteil v. 24.11.2015 – Beschwerde Kucharczyk/Polen 72966/13.

Corporate Social Responsibility – Was bedeutet das?

Mit dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) wird die Verfolgung einer nachhaltigen Entwicklung in Unternehmen bezeichnet. Die Leitfrage ist die nach Glaubwürdigkeit und Authentizität. Für das Unternehmen ist dabei die strategische Verankerung von CSR und Authentizität ein wesentlicher Baustein für die Umsetzung.

von Martina Kunze:

Was heißt eigentlich „nachhaltig“? Der Duden online lehrt mich: „längere Zeit anhaltende Wirkung“. Ja! Passt, denke ich: Etwas hält nach, oder umgangssprachlicher formuliert „etwas hält an“.

Sicher hat sich der ein oder andere Unternehmer schon einmal die Frage gestellt, wie er dafür sorgen kann, dass die Motivation seiner Mitarbeiter im Tagesgeschäft „anhält“ – da es schon ‚mal vorkommen soll, dass ein Kollege den doppelten Wortsinn ausschöpft, weil er das Gefühl hat, es täte ihm persönlich gerade gut, die Motivation einmal „zu stoppen“ oder „auszusetzen“.

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