Lesenswert für Berufseinsteiger und Aussteiger aus Großkanzleien/ Sozietäten: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. 

https://anwaltsblatt-karriere.anwaltverein.de/de/aktuelle-ausgabe/archiv/portraet-die-kann-was

Verweigert ein Rechtsanwalt dem gegnerischen Anwalt die Bestätigung des Zugangs eines Schriftstücks indem er es nicht unterzeichnet, entsteht ein Problem, das zwar technisch über die Auslegung von Berufsrecht gelöst werden kann, letztlich aber die gesamte Rolle des Anwalts im Prozess betrifft. Ist ein Rechtsanwalt vor Gericht mehr Interessenvertreter oder eher ein Organ der Rechtspflege? Diese Frage wird anhand einer BGH Entscheidung in folgendem Artikel erörtert: 

https://anwaltsblatt-karriere.anwaltverein.de/rechtsprechung/bgh/anwaltsrecht

 

 

Werden Anwälte in der Zukunft noch immer dieselbe große Rolle spielen wie in den vergangenen dreißig Jahren der Globalisierung?

In der Regel meidet der traditionelle Anwalt die Begegnung mit seiner eigenen Zukunft. Er ist konservativ und es geht ihm gut. In den letzten Jahren ist allerdings der ökonomische Druck auf den Berufsstand als Folge der Finanzkrise, der zunehmenden Digitalisierung und der geopolitischen Verwerfungen so rapide gestiegen, dass sich immer mehr Anwälte der Herausforderung stellen und über ihre Zukunft diskutieren.

Ein interessanter Beitrag von Peter Kurer skizziert das zukünftige Bild des Anwalts und regt zum Nachdenken an. Seinen vollständigen Artikel finden Sie unter:

http://www.lto.de/recht/feuilleton/f/anwaltsberuf-gegenwart-zukunft-paradigmen/?r=rss&xing_share=news

 

 

Eine große Mehrheit der Anwesenden am 71. deutsch Juristentag hat am 15. September 2016 für eine Reform des Personengesellschaftsrechts gestimmt. Dadurch wird der Gesetzgeber aufgefordert, das geschriebene Recht mit dem geltenden Recht in Einklang zu bringen. Darüber hinaus sprach sich die wirtschaftsrechtliche Abteilung auch für eine Modernisierung aus: Die KG und die GmBH und Co. KG sollen allen freien Berufen als Organisationsform zur Verfügung stehen. Außerdem soll die Möglichkeit der unterprofessionellen Zusammenarbeit der freien Berufe ausgedehnt werden. Die Beschlüsse des Justistentages sollen als Wegweiser dienen - noch organisieren sich Freiberufler nämlich nach wie vor in Personengesellschaften.

 

Den gesamten Artikel zum Thema finden sie unter diesem Link auf der Website des Anwaltsvereins.

Der Rechtsanwalt ist verpflichtet, den Mandanten über alle für den Fortgang der Sache wesentlichen Vorgänge und Maßnahmen unverzüglich zu unterrichten. Anfragen des Mandanten sind unverzüglich zu beantworten, betonte der BGH. Doch Bitten sind nicht unbedingt Anfragen und im vorliegenden Fall konnte sich der langsame Anwalt auf einen Krankenhausaufenthalt berufen.

Eine Kammer rügte einen Anwalt für seine Tätigkeit in einer komplexen Erbangelegenheit und die Sache landete schließlich vor dem Bundesgerichtshof. Der BGH hat entschieden, dass unmissverständliche Handlungsanweisungen seitens Mandanten, die den Wunsch nach Prüfung oder Erklärung eines bestimmten Sachverhalts durch den Rechtsanwalt zu erkennen geben, Anfragen i.S.d. § 11 II der Bundesrechtsanwaltsordnung sind.

 

Den vollständigen Artikel mit aktuellem Fallbeispiel finden Sie unter folgendem Link:

https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/anwalt-muss-mandantenfrage-unverzueglich-beantworten

Ein nur auf der eigenen Homepage veröffentlichter Fachbeitrag ist keine wissenschaftliche Publikation, mit der ein Fachanwalt seine Fortbildungspflicht erfüllen kann. Weil ein Fachanwalt das nicht einsehen wollte, verlor er seinen Titel - und das mit dem Segen des Bundesgerichtshofs. Einem Anwalt wurde die Befugnis verliehen, sich „Fachanwalt für  Informationstechnologierecht“ zu nennen. Diesen Titel wollte er sich durch Nachweis der notwendigen Fortbildung auch erhalten.

Den vollständigen Artikel dazu finden Sie hier: https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/veroeffentlichung-nachweis-fachanwaltsfortbildung

Der BGH hat die Schadensersatzklage des ehemaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Stefan Mappus, gegen eine Kanzlei abgewiesen. Der Grund dafür ist, dass der Mandant der Kanzlei im Zusammenhang mit dem Kauf der EnBW-Anteile allein das Land war. Kappus war demnach nicht in den Schutzbereich des Vertrags mit einbezogen.

Rund 500.000 Euro Schadensersatz für Anwaltskosten hat Mappus mittels einer Feststellungsklage geltend gemacht, die im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren gegen ihn entstanden waren. Darüber hinaus hatte er zusätzliche Vermögenseinbußen wegen einer nicht angetretenen Managerposition nach Ausscheiden aus dem Amt.

 

Den vollständigen Artikel dazu gibt es hier: https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/anwalt-haftet-nicht-fuer-schaeden-des-mandantenvertreters

Eine aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs zeigt:

Ein Anwalt ist nicht zum Schadensersatz verpflichtet, wenn er seiner Mandantin zur Scheidung rät, obwohl dadurch der Betreuungsunterhalt für das Kind wegfällt, diese aber heiratet und dadurch Familienunterhalt bezieht. Der BGH meint, der Schaden sei kompensiert.

Den kompletten  Artikel zur Entscheidung finden Sie hier:

https://www.haufe.de/recht/kanzleimanagement/

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